Burnout ? – Nein, danke!
Der Workshop für Menschen im Lehrberuf
Sie gehören zu den engagierten LehrerInnen. Sie kennen aber auch die hohe Arbeitsbelastung und wechselnde Anforderungen. Mangelnde Anerkennung und das angekratzte Lehrer-Image setzen Ihnen manchmal zu. Sie möchten „brennen“ aber haben Angst davor „auszubrennen“ – vor allem wenn Sie die eine oder andere Ihrer KollegInnen im Burnout erleben.
Nach diesem Workshop wissen Sie mehr über das Phänomen Burnout, dessen Symptome und Entwicklung.
Sie kennen die Risikofaktoren, wie auch konkrete präventive Maßnahmen gegen das Ausbrennen. Sie sind sensibilisiert und damit achtsamer mit sich selbst.
Sie können dadurch frühzeitig gegensteuern und Ihre eigenen Stärken und Ressourcen gezielt einsetzen.
In diesem Workshop
- erfahren Sie Hintergründe zum Thema Burnout
- Entwicklungsstadien
- Persönlichkeitsmerkmale und Risikofaktoren
- Sie erarbeiten Ihren persönlichen Fragebogen zur Selbstdiagnose
- erfahren wissenswertes aus der Gehirnforschung
- Sie stärken Ihre persönlichen Ressourcen.
Der Workshop ist selbsterfahrungsorientiert.
Und so läuft der Workshop ab:
Einführung in das Thema, Einzel- und Kleingruppenarbeiten, Rollenspiele, Erfahrungsaustausch im Plenum, leicht anwendbare Techniken zum Entspannen und Auftanken aus dem Mentalbereich.
Leitung: Sylvia Zeitler, Dipl. Mentalcoach, Lebens- und Sozialberaterin
Albert A. Feldkircher, Lebens- und Sozialberater, Kommunikationstrainer.
Beide Trainer sind intensiv mit dem Themenbereich Stress-Burnout befasst und arbeiten seit Jahren mit Lehrpersonen verschiedener Schulbereiche.
Zeitrahmen: Zwei Arbeitstage. Im Sinne der Nachhaltigkeit bietet Frau Zeitler auch Einzelcoachings als individuelle Nacharbeit an.
Hintergrund:
Burnout ist nicht neu. Begünstigt durch die gesellschaftlichen Umbrüche einerseits (beide Partner berufstätig, steigende Erziehungsansprüche an die Lehrer und gesellschaftliche Reparaturerwartungen, bei gleichzeitigen Sparzwängen und Imageverlust) und die hohen physischen wie psychische Anforderungen an die LehrerInnen hat das Phänomen Burnout sich epidemieartig entwickelt. Studien zufolge sind Menschen in Lehrberufen besonders gefährdet, also Menschen, die viel geben. Im Ungleichgewicht von Geben und Nehmen liegt der Keim des Ausbrennens.
Schweissausbrüche, wenn es in die Klasse geht, häufige Krankenstände, Kopfschmerzen, Erschöpfungszustände, Schlaflosigkeit. Die Hälfte der PädagogInnen leidet zumindest zeitweise an psychischen Problemen. Eine deutsche Studie weist bei Lehrberufen eine doppelt so hohe Ausbrennquote auf gegenüber der Gesamtbevölkerung. Über 10% der deutschen Lehrer sind bereits in der Endphase des Burnouts, über 40% zeigen mittlere Ausbrenngrade. Im Rahmen eines steirischen Forschungsprojektes mit Pädagogen wurde als erschreckendes Ergebnis bei rund einem Viertel der teilnehmenden LehrerInnen erhöhtes Burnout-Risiko festgestellt.
Immer wieder wird ein Anlauf genommen, um bestimmte Ziele doch noch zu erreichen. Burnout entsteht in einer Wechselwirkung verschiedener Faktoren – das persönliche Verhalten, aber auch die Schul-- und Familiensituation können zu Burnout führen.
Fatalerweise können gerade die besten LehrerInnen in die Burnout-Falle geraten, da zum Syndrom ja auch hohes Engagement, Gefühl der Unentbehrlichkeit, Hyperaktivität, Verleugnung eigener Bedürfnisse, gehören.
Nutzen:
Die Teilnehmenden an diesem Workshop erfahren wichtiges über die Entstehung, Entwicklung und Wirkungsweise von Burnout. Dies ist Bewusstseins stärkend und damit der erste Schritt zum Gegensteuern. Durch den individuell erarbeiteten Selbsteinschätzungs-Fragebogen, mit persönlicher Auswertung finden die Teilnehmenden konkrete Zusammenhänge zwischen ihrer Situation und ihrem Verhalten. Sie erkennen ihre Risikofaktoren genauso, wie ihre Stärkenbereiche. Beides ist wichtig, um eine Balance zwischen Anspannung und Entspannung zu finden, denn: in einem bestimmten Burnout-Stadium können die natürlichen Entspannungsmechanismen nicht mehr richtig wirken und der Mensch sich kaum mehr regenerieren, fällt damit immer stärker in die Erschöpfung und/oder Depression.
Ein wichtiges Augenmerk legen wir in unserem Workshop daher auf die Stärkung der persönlichen Ressourcen der LehrerInnen. Hier gibt es eine Anzahl von konkreten Hilfen aus dem Mentalbereich.
Im Wesentlichen soll dieser Workshop präventiven Charakter haben. Natürlich wird er auch Personen, die sich bereits in einer „Burnout-Kurve“ befinden, eine wertvolle Unterstützung und Hilfe sein.
Sylvia Zeitler, Mentalcoach, Lebens- und Sozialberaterin
Albert A. Feldkircher , Lebens- und Sozialberater, Kommunikationstrainer
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